Kerzen (4)
Hier finden Sie alle Gedenkkerzen, die für Wolfgang Rekendt entzündet wurden. Wir laden Sie herzlich ein, selbst eine Kerze mit einer kurzen, persönlichen Nachricht zu hinterlassen.
Gedenkkerze
Mandy Hohenester geb. Spieß
Lieber Wolfgang, noch im Oktober war ich bei Dir und habe, wie so oft in der Vergangenheit, mal wieder einen Kaffee mit dir getrunken. Und heute lese ich im Gemeindebrief, dass du gestorben bist. Es tut mir leid, dass ich es so spät erfahren habe und dich nicht auf deinen letzten Weg begleiten konnte. Wir waren über 30 Jahre lang befreundet, umso größer der Schock, dass du nun nicht mehr da bist. Du warst mein Diakon, mein Freitagdate im Jugendkeller, meine unvergesslichen Jugendfreizeiten nach Dänemark, mein Mensch, den man fast immer in seinem Büro hinten rechts (vor dem Umbau) im Gemeindehaus antraf, mein Mensch mit dem man immer einen Kaffee trinken und früher eine Zigarette rauchen konnte, mein darf-ich-mir-ein-Spiel-ausleihen Wolle, mein niemals-tatort-vergessen-zu-gucken und dann auf der Couch einschlafen Wolfgang, mein jahrelang überraschender Geschenkebringer zu Weihnachten, mein Zuhörer und Ratgeber, mein so-viele-Fotosaison-im-Keller und mein Hochzeitsfotograf... mein Freund. Wer bei dir zu Gast war kennt mich, ich bin das erste Bild was zum Keller führt.
Gedenkkerze
Niclas Malcharczik
Lieber Wolfgang! Danke für unsere diskussionsreichen MATs! Danke für die vielen tollen Gespräche zu Pfingsten in Lehringen oder an warmen Sommerabenden draußen vor dem „Keller“! Danke für die kreativen und lustigen „Spieleketten“ in Lehringen! Danke für die Zeit mit dir!
Gedenkkerze
Franziska Rauscher
In dankbarer Erinnerung nehme ich Abschied von Diakon Wolfgang Rekendt, der über viele Jahre hinweg die Jugendarbeit in Achim entscheidend geprägt hat.
In der Achimer Jugendarbeit, auf Freizeiten, in Lehringen, in Jugendgruppen, als Mentor für junge Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter und im legendären „Keller“ hat Wolfgang für viele junge Menschen Räume geschaffen, in denen Gemeinschaft, Vertrauen und persönliches Wachstum möglich waren. Mit großer Offenheit, Verlässlichkeit und einem feinen Gespür für die Anliegen junger Menschen war er für viele ein wichtiger Begleiter und Ansprechpartner.
Unvergessen bleiben für mich persönlich die wöchentlichen Mitarbeitertreffen in den Jahren 1993 bis 2000. Diese Runden waren weit mehr als organisatorische Zusammenkünfte: Sie waren Orte des Austauschs, der Ermutigung und des gemeinsamen Nachdenkens über Verantwortung, Glauben und gelebte Gemeinschaft. Wolfgang verstand es, zuzuhören, Impulse zu geben und Menschen miteinander zu verbinden – ruhig, klar und stets wertschätzend.
Für die vielen gemeinsamen Jahre, für sein Engagement, seine Menschlichkeit und seinen nachhaltigen Einfluss auf mich, uns und Generationen von Jugendlichen sind wir alle zutiefst dankbar. Sein Wirken bleibt in Erinnerungen, Begegnungen und Haltungen lebendig.
Wolfgang Rekendt wird fehlen – als Diakon und Mensch. Seine Spuren in der Achimer Jugendarbeit bleiben.