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Leonard Nimoy

* 26.03.1931 in Schauspieler
† 27.02.2015
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Angelegt am 11.03.2015
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Über den Trauerfall (4)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Leonard Nimoy, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

Ein Leben als „Mr. Spock“

10.03.2015 um 16:56 Uhr von WESER-KURIER
«Enterprise»-Legenden: Shatner und Nimoy © dpa

„Mr. Spock“ ist tot. Leonard Nimoy, der Darsteller des Halb-Vulkaniers aus dem „Raumschiff Enterprise“, starb am Freitag in Los Angeles an einer schweren Lungenerkrankung im Endstadium, wie seine Ehefrau Susan Bay Nimoy der „New York Times“ bestätigte.

Nimoy hatte seine Gesundheitsprobleme vor einem Jahr öffentlich gemacht und auf seinen langjährigen Tabakkonsum zurückgeführt.

Seinen Fans riet er damals über den Kurzbotschaftendienst Twitter dazu, die Finger von Zigaretten zu lassen: „Opa sagt, lernt von mir. Hört jetzt auf.“ Generationen von Fans der Serie „Raumschiff Enterprise“ (Originaltitel: „Star Trek“) behalten Nimoy vor allem als Mr. Spock im Gedächtnis. Seit 1966 schlüpfte er in zahlreichen Fernsehfolgen und Kinofilmen in die Rolle des wissenschaftlichen Offiziers auf der „USS Enterprise“. Allerdings schien es Nimoy auch zu bedrücken, dass er oft auf seine Auftritte in der Sciences-Fiction-Serie reduziert wurde. Eine 1977 erschienene Autobiographie nannte er „Ich bin nicht Spock“.

Der 1931 in Boston geborene Nimoy verließ seine Heimatstadt im Alter von 18 Jahren, um in Hollywood Schauspieler zu werden. Vor seinem Durchbruch mit „Star Trek“ spielte er eine Reihe kleinerer Fernsehrollen. Mit der Crew der „USS Enterprise“ drang Nimoy alias Spock dann – laut dem Vorspann der Kult-Serie – in „unendliche Weiten“ und ferne Galaxien vor, „die nie ein Mensch zuvor gesehen hat“. Dabei mimte Nimoy den kühlen und logischen Gegenpart zum hitzköpfigen Captain Kirk, der von William Shatner gespielt wurde.

Später arbeitete Nimoy auch als Regisseur. Neben zwei „Star Trek“-Filmen führte er bei dem Kinohit „Noch drei Männer, noch ein Baby“ mit Tom Selleck aus dem Jahr 1987 Regie. Mitte der 1990er- Jahre schloss er Frieden mit seinem Ruhm in Sciences-Fiction-Kreisen und bekannte sich in seiner zweiten Autobiografie „Ich bin Spock“ zu der Rolle seines Lebens. Immer wieder trat er als Mr. Spock auf, lieh Videospielen seine Stimme und ließ sich bei „Star Trek“-Fantreffen bejubeln.

Auch in seiner letzten Twitter-Nachricht konnte sich Nimoy nicht von Mr. Spock lösen. „Das Leben ist wie ein Garten. Man kann perfekte Augenblicke erleben, aber niemals festhalten – außer in der Erinnerung“, schrieb er am 22. Februar und schloss mit dem Vulkaniergruß LLAP ab, was soviel bedeutet wie: „Lebe lange und in Frieden.“ „Ruhe in Frieden, Leonard Nimoy. So viele von uns bei der Nasa wurden durch Star Trek inspiriert“, schrieb die US-Raumfahrtbehörde auf Twitter. Sein Schauspielkollege Shatner twitterte: „Ich habe ihn wie einen Bruder geliebt. Wir werden alle seinen Humor, sein Talent und seine Fähigkeit zu lieben vermissen.“

„Mr. Spock“ ist tot

10.03.2015 um 16:47 Uhr von WESER-KURIER
Leonard Nimoy dead at 83 © Nina Prommer, dpa
Leonard Nimoy dead at 83 (Nina Prommer, dpa)
 

am Freitag im Alter von 83 Jahren. Seine Frau Susan Bay Nimoy bestätigte den Tod des Schauspielers, der einer chronischen Lungenerkrankung erlag. Nimoy hatte seine Gesundheitsprobleme 2014 öffentlich gemacht und auf seinen langjährigen Tabakkonsum zurückgeführt.

Trauer um «Mr. Spock» - Leonard Nimoy mit 83 Jahren gestorben

10.03.2015 um 16:44 Uhr von WESER-KURIER

Traueranzeige

10.03.2015 um 16:43 Uhr von WESER-KURIER
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