George C. Muhle

George C. Muhle

* 12.10.1951
† 04.01.2014 in Bremen
Erstellt von WESER-KURIER
Angelegt am 08.01.2014
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Kerstin Volkmann

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Heute wäre Ihr 69. Geburtstag gewesen... Sie waren der beste Chef der Welt...

 

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Heute wäre Ihr 68. Geburtstag gewesen....Kerstin Volkmann

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Wir werden Ihre herzliche Art vermissen!

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Isabell Samland

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Wir werden Dich sehr vermissen...

Viele Jahre an Spitze des Rennvereins - George C. Muhle ist gestorben

09.01.2014 um 16:13 Uhr von WESER-KURIER

(www.weser-kurier.de vom 7.1.2014)

Von Klaus-Jürgen Pfeffer und Jürgen Hinrichs

Bremen. Er hat noch erlebt, wie sich der Bremer Rennverein aus seiner größten Krise retten konnte, maßgeblich mit seiner Unterstützung – doch nun wird der Galopprennsport ohne ihn auskommen müssen. George C. Muhle, langjähriger Präsident des Rennvereins von 1857, ist nach schwerer Krankheit am vergangenen Sonnabend gestorben. Er wurde 62 Jahre alt.

Im Jahr 2005 hatte Muhle die Präsidentschaft von Andreas Jacobs übernommen. Es folgte eine Zeit für den Verein, die zusehends im Zeichen finanzieller Not stand. Fehlende Sponsorengelder und der erklärte Wille der Stadt Bremen, den Galopprennsport nicht länger mit öffentlichen Zuschüssen zu unterstützen, zwangen Muhle vor gut einem Jahr zu einem harten Schnitt. Zunächst war sogar von einem Aus die Rede – Schluss mit dem Galopprennsport auf der Bahn in der Vahr.

Am Ende kam aber doch noch genügend Geld zusammen, um den Rennbetrieb für das vergangene und das jetzt laufende Jahr zu garantieren. Verbunden ist das mit einem neuen Konzept, das stärker auf einen regionalen Charakter der Rennen abzielt. Keine hohen Preisgelder mehr und der Verzicht auf große Namen in der Galopperszene. Muhle sorgte außerdem für eine bessere Auslastung der Rennbahn. Er zog mit seinem Team Veranstaltungen an Land, die nichts mit Pferdesport zu tun hatten, gleichwohl aber Einkünfte brachten.

Im Hauptberuf war George C. Muhle Versicherungskaufmann und geschäftsführender Gesellschafter des Versicherungsmaklers König & Pavenstedt. Sein Ehrenamt im Rennverein wollte er aufgeben, um, wie er sagte, Jüngeren Platz zu machen. Am kommenden Freitag, wenn der Rennverein zu seiner Mitgliederversammlung zusammenkommt, wäre Muhle nicht noch einmal zur Wahl angetreten.

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